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25.06.2009
„ROOTS GERMANIA“ IN VOGELSANG: STANDORT MIT KULTURELLER VIELFALT TRANSFORMIEREN
„Ich fühle mich in vogelsang ip im Hier und Heute und denke an die Zukunft. Deshalb präsentiere ich hier gerne meinen Film ‚Roots Germania‘“, sagte Mo Asumang am Mittwoch, 25. Juni 2009 während einer Pressekonferenz. Die gebürtige Kasslerin mit Wurzeln in Deutschland und Ghana weiter: „Es ist absolut passend, die NS-‚Ordensburg‘ Vogelsang mit kulturellen Veranstaltungen selbstbewusst zu einem Internationalen Platz zu transformieren.“
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Asumang kam auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Helga Kühn-Mengel eigens angereist, um ihre filmische Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland zu zeigen und zu diskutieren. Kühn-Mengel brachte sie mit über 120 Schülerinnen und Schüler des städtischen Gymnasiums Schleiden, des Clara Fey Gymnasiums in Schleiden und des Hermann-Josef Kollegs in Steinfeld zusammen. „Junge Menschen über Rassismus und Rechtsextremismus diskutieren zu lassen und mit dem Film zu sensibilisieren, ist uns wichtig“, betonte Kühn-Mengel. Der Geschäftsführer der vogelsang ip gemeinnützigen GmbH, Albert Moritz zeigte sich glücklich, Asumang in Vogelsang begrüßen zu können: „Der Film geht an die Wurzeln jedes Einzelnen und stellt unsere Gegenwart auf den Prüfstein. Ich hoffe, dass wir mit der Filmpräsentation einen Beitrag leisten können, dass die jungen Gäste ihren persönlichen Standpunkt finden.“

Im Vordergrund Mo Asumang, sitzend in erster Reihe 2. v.l. Albert Moritz und 3. v.l. Helga Kühn-Mengel, MdB
Die ehemalige Pro7-Moderatorin Asumang will mit dem Film zeigen, „dass es möglich ist, die Angst in unseren Köpfen vor den Nazis zu überwinden – auch als persönlich Betroffene und Schwarze.“ Mit der Textzeile „Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang!“ rief die Neonaziband „White Aryan Rebels“ in einem Hetzsong zum Mord an der Schauspielerin auf. Sie selbst habe ihre Angst in Selbstbewusstsein transformieren können. Dafür hat sie sich auch unter eine Demo der NPD mit 3.000 Neonazis gemischt. Dieses und weitere Erlebnisse verarbeitete sie in ihrem Film „Roots Germania“.
„Hier in Vogelsang zu sein, zeigt ganz besonders, dass die Nazis scheiterten: Heute kann ich gegen deren ursprünglichen Willen Deutsche sein!“ Jungen Menschen empfiehlt sie, „sich nicht auf Ideologiegespräche mit Nazis einzulassen, sondern sie auf der persönlichen Ebene zu erreichen.“ In Vogelsang über „Roots Germania“ zu diskutieren, ermögliche die große Chance, sich über das nötige Wissen dafür auszutauschen. „Der Ort lockt an und lädt dazu ein, mehr über uns zu erfahren, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Er gibt uns die Chance, Demokratie und Gleichberechtigung zu leben“, schließt Asumang.

Mo Asumang mit Schülern der Schleidener Gymnasien und vom Steinfelder Kolleg belebten vogelsang ip
Zeichen: 2.538
Pressekontakt Björn Troll Pressesprecher, vogelsang ip gemeinnützige GmbH Mobile: +49 (0) 172 - 58 96 146 E-Mail: bjoern.troll@vogelsang-ip.de |
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