vogelsang ip 26. Mai 2009 „Weit sichtbar soll an diesem neuralgischen Punkt der Region ausgesagt werden, wofür Kirche steht“, betonte Bischof Heinrich Mussinghoff in seiner Predigt während der Heiligen Messe bei seinem Besuch der ehemaligen NS-„Ordensburg“ Vogelsang am Montag, 25. Mai.
Gemeinsam mit über 100 Priestern besuchte er den Standort vogelsang ip zum diesjährigen Priestertag. Diskussionen über die Zukunft des Standortes bildeten den Schwerpunkt der Veranstaltung. Parallel dazu fanden begleitete Rundgänge über das Gelände statt. Bischof Mussinghoff nutzte die abschließende Predigt, um die Position des Bistums zu dem Internationalen Platz in der Eifel zu schärfen. Er betonte, dass „der Dialog und die Verständigung mit dem Judentum und den Religionen“ als Beitrag der Kirche am Lernort Vogelsang besonders wichtig sei. Kirche in vogelsang ip müsse ihr eigenes Menschen- und Gottesbild und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus deutlich machen.
Manfred Poth, Aufsichtsratsvorsitzender der vogelsang ip gemeinnützige GmbH, begrüßte Bischof Mussinghoff und die zahlreichen Priester und Diakone mit den Worten: „Vogelsang liegt nicht im Mittelpunkt des Bistums, aber er ist ein Ort, der großes Interesse erzeugt!“ Mit dem Besuch signalisiere das Bistum die Unterstützung für die Entwicklung des Standortes vogelsang ip als Raum für offene Diskussion.
Albert Moritz, Geschäftsführer in vogelsang ip gemeinnützige GmbH betonte, dass „die Zusammenarbeit mit der Kirche in vogelsang ip ein wichtiges Element für die Entwicklung des Standortes ist.“ Der von Bischof Mussinghoff während der Predigt geäußerte Wille, „als Kirche in vogelsang ip den Auftrag wahrzunehmen, in Kooperation mit anderen Gesellschaft und gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten“, ist Willkommen, bestätigte Moritz. Dies zeige sich bereits seit vielen Jahren im vom Bistum Aachen bereit gestellten Pastoralreferenten Georg Toporowsky und seinem umfangreichen Programm, das den Konversionsprozess begleitet. „Ökumene wird hier gelebt“, sagt Toporowsky.

Foto: Über 100 Priester und Diakone besuchten vogelsang ip. Im Hintergrund der Blick in Richtung der alten Kirche des ehemaligen Eifeldorfes Wollseifen (Rechte vogelsang ip gemeinnützige GmbH)
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