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28.10.2009
VOGELSANG ZEIGT HERZBLUTVogelsang ist nicht irgendein Konversionsprojekt, das zeigte sich am Dienstagabend, 27. Oktober 2009 in der Zentrale der Sparkasse Aachen am Münsterplatz.
„Hier gehen die Beteiligten mit Herzblut zu Werke. Das muss so sein und das funktioniert offensichtlich“, zog Peter Sellung, Moderator der Diskussionsveranstaltung „NS. Architektur. Zukunft?“ vor über 80 Zuhörern Bilanz. Elf Gäste diskutierten auf dem Podium über die Entwicklungen, die Architektur und Visionen am Standort Vogelsang. In einer ersten Run-de wurde die politische und wirtschaftliche herausragende Funktion diskutiert. Christian Burmester von der Sparkasse Aachen und Gastgeber des Abends zeigte sich beeindruckt von dem Projekt und betonte, „dass wir unsere Räumlichkeiten für die Diskussion eines solch gewichtigen regionalen Themas gerne zur Verfügung stellen“. Die Sparkasse sei gerade für die regionale Vernetzung bestens geeignet. „Das funktioniert nur als überregionales und grenzüberschreitendes Gemeinschaftsprojekt“, betonte Euskirchens Landrat Günter Rosenke. Gleichzeitig verwies er auf die Gesellschafter Vogelsangs, zu denen beispielsweise auch das Land NRW, der Landschaftsverband Rheinland und die Städteregion Aachen gehörten. Dass letztere gleichzeitig davon profitiere, betonte IHK Aachen -Geschäftsführer Fritz Rötting: „Das rundet das regionale touristische Profil ab und bietet Investoren ein attraktives Umfeld.“ 65 Millionen Euro konnte Vogelsang bereits jetzt für erste Projekte an sich binden. Voraussetzung dafür ist das Leitprojekt „Forum Vogelsang“. Unter den Diskutanten waren der Gewinner des 2008 durchgeführten internationalen Architekturwettbewerbes für den Umbau des Forums Henner Winkelmüller von Mola Winkelmüller Architekten aus Berlin, Professor Fritz Auer Vorsitzender der Jury, das Jurymitglied Hans-Dieter Collinet sowie Professor Horst Fischer vom BDA Aachen. Alle waren sich einig darin, dass mit dem Architekturwettbewerb ein adäquater Umgang mit der ehemaligen NS-Immobilie, gleichzeitig der größten in NRW, gefunden wurde. Für die bauliche Hülle sei damit die richtige Sprache gefunden worden. Wichtig sei jetzt, diese auch mit den passenden Inhalten zu füllen. Diese diskutierte Sellung anschließend mit Manfred Poth, Aufsichtsratsvorsitzender der zwei Gesellschaften am Standort und deren Geschäftsführern Thomas Fischer-Reinbach für die Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang sowie Albert Moritz für die zentrale Betreibergesellschaft. Während Milena Karabaic als Kultur-Dezernentin beim Landschaftsverband Rheinland betonte, „dass wir mit unserem pädagogischen und Ausstellungswissen inhaltliche Qualität garantieren“, sorgte Poth für die Visionen: „2015 haben wir dort 300 Arbeitsplätze geschaffen. Wir schreiben schwarze Zahlen im bereits eröffneten Schwimmbad. Außerdem sind Panoramagastronomie sowie die Bildungsangebote von DJH, Jugendwaldheim und Forum ständig ausgebucht.“ Selbstverständlich ziehen regelmäßige Großveranstaltungen zahlreiche Besucher an den internationalen Platz vogelsang ip. In der anschließenden offenen Publikumsdiskussion wurde vor allem die Frage der Investorenansprache zwischen Kommerz und inhaltlichem Anspruch angesprochen. Immerhin wollen weitere rund 78 Hektar Grundstücke und 45 Tausend Quadratmeter Geschossfläche vermarktet werden. „Wir lassen uns kein ungewolltes Ei ins Nest legen“, betonten die Vogelsang-Gestalter. Jede Investoreninitiative werde öffentlich diskutiert. „Darauf freuen wir uns“, sagte Moritz. „Das ist ergebnisoffen“, schloss Poth. Zeichen: 3.518 2009-10-28_PM-vogelsang-ip_Diskussionsveranstaltung-NS-Architektur-Zukunft.pdf Pressekontakt |
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