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29.10.2009
„WENN DIE LICHTER AUSGEHEN“ LITERATURLESUNG IN DER VOGELSANG SONNTAGSREIHEEin Kaufmann fälscht seine Bücher, denn sein „unprofitables Unternehmen“ steht vor der Zwangsauflösung. 2009? Nein, diese Geschichte stammt aus den 1930er Jahren – mit einem völlig anderen Hintergrund.Die Vogelsang Referentin Gerda Sommer-Mohrbach zeichnet am Sonntag, 8. November 2009, um 11.30 Uhr, die Alltagsstimmung am Vorabend des Zweiten Weltkriegs wie Erika Mann sie beschrieben hat nach. Erika Manns 1940 erschienenes Buch „Wenn die Lichter ausgehen“ fängt authentische und typische Geschichten der durchschnittlichen Menschen dieser Zeit ein. Sie gerieten in das Räderwerk des faschistischen Staates. Der Terror drang in ihre persönlichsten Lebensbereiche ein. Die Autorin wurde 1905 als erstes Kind von Katja und Thomas Mann geboren. Erste persönliche Begegnungen mit Nationalsozialisten Anfang der 30er Jahre weckten ihr politisches Bewusstsein. Sie wurde zu einer überzeugten Kämpferin gegen die Nazis. Die von Sommer-Mohrbach vorgetragenen Kapitel lauten „Gegenseitige Kontrolle“, „Herr Huber, Fabrikant“ und „Infolge eines bedauerlichen Irrtums“. Die besondere Atmosphäre der Texte unterstreicht Alphonse Lennarts mit seiner Klarinette. Er spielt beispielsweise Johann Sebastian Bachs „Air“, Friedrich Mendelssohns „Sonata/Andante“ und Franz Schuberts „Ave Maria“. Die etwa 60-minütige Lesung im Forum Vogelsang, Tagung I, kostet 4 Euro Eintritt. Die Vogelsang Gastronomie bietet auf Anfrage vorher Frühstück an. Zeichen: 1.423 2009-10-29_PM-vogelsang-ip_Erika Mann.pdf Pressekontakt |
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